Heute möchte ich einmal ein paar Gedanken zum Thema Katzen und Spielen loswerden. Das Katzen, die überwiegend oder ganz in der Wohnung, oder wie unsere beiden Maine-Coons im Haus, als Wohnungskatzen gehalten werden, bespielt und beschäftigt werden müssen, sollte eigentlich jedem Katzenbesitzer klar sein, also nehme ich sofort der Zeigefinger wieder runter und schreibe einfach einmal unsere Erfahrungen nieder. Zu erst einmal sei angemerkt, daß der Spieltrieb zwar mit steigendem Alter etwas nachlässt, aber nie wirklich erlischt. Sicherlich muß man kleine Katzen wesentlich mehr bespaßen, also unser fast 8,5 und 10 Jahre alten Main-Coons. Trotzdem verlangen sie es im Grunde auch immer wieder. Einmal am Tag bekommen sie ihren Rappel und rennen durchs Haus, außer es ist wirklich zu warm. Und, vor allem die Kleine, steht auf Rituale. Jeden Abend vor dem Schlafen gehen, möchte sie noch auf die Couch und mit dem Gummiband spielen. Und da sind wir auch schon bei einer nächsten Feststellung. Sicherlich ist Abwechslung beim Spielen auch wichtig, aber im Grunde bleiben unsere immer wieder bei den gleichen Sachen hängen. Was haben wir schon für Spielzeug gekauft, Spielmäuse, Wedel in jeglicher Form und womit spielen die Lieben zum Schluss wirklich, mit Schlüppergummis und Tampons. Sorry aber es ist halt so. Ab und zu kommt auch noch ein Flaschendeckel in Frage und die Paketkordel erregt auch ein paar Minuten Aufmerksamkeit, aber wirklich lange kann man mit solchen banalen Gegenständen ja nun wirklich nicht spielen.
Letztlich haben wir also über die Jahre gelernt, das wir das ganze Spielzeug immer nur für uns kaufen, weil wir es so toll finden und unser Gewissen beruhigen wollen, spielen tun die Katzen entweder mit sich selbst oder eben auch mit sehr einfachen Dingen aus dem Alltag. So liebt es unsere Angel zum Beispiel auch die Filtertüten für die Kaffeemaschine zu zerknüllen, an sich lieben Katzen meiner Meinung nach ja Papier und Pappe, nicht umsonst sind leere Pappkartons innerhalb von Sekunden besetzt. Nicht zu vergessen wäre, noch die Idee mit dem Katzenfummelbrett, das bei unseren zwei letztlich aber nur als lästig empfunden wird, um ans Fressen zu gelangen. Trotzdem werden wir das Katzenfummelbrett beibehalten, schon um sie ein wenig mehr zu beschäftigen, schließlich müssen auch wir viele viele Stunden zur Arbeit außer Haus.