Dauerhafte Einträge
Spezielle Krankheiten gibt es nur bei Katzen. Dabei handelt es sich um all die typischen Krankheiten, gegen die auch geimpft wird. Diese typischen Katzenkrankheiten enden so gut wie immer tödlich. Bei allen handelt es sich um hoch ansteckende Krankheiten, die immer durch Viren verursacht werden (Behandlung mit Antibiotika/Penicillin nicht möglich!). Folgende Krankheiten sind unter “typische Katzenkrankheiten” zu zählen:

• FIP (Feline Infektiöse Peritonitis – Bauchfellentzündung)
– Virus: Familie der Coronaviren
– Ansteckung auf andere Katzen: ja (Tröpfcheninfektion)
– Gefahr für Menschen: keine
– Impfung: ja
• FeLV (Feliner Leukose Virus – Leukose)
– Virus: Retrovirus
– Ansteckung auf andere Katzen: ja (Tröpfcheninfektion)
– Gefahr für Menschen: keine
– Impfung: ja
• FIV
(Feliner Immundefiziens Virus – “Katzenaids”)
– Virus: Feliner Immundefiziensvirus (schätzungsweise Mutation des Leukosevirus)
– Ansteckung auf andere Katzen: ja (über blutige Verletzungen)
– Gefahr für Menschen: keine
– Impfung: nein
• Feline Parvovirose/Panleukopenie (Katzenseuche)
– Virus: Parvovirus
– Ansteckung auf andere Katzen: ja (Tröpfcheninfektion)
– Gefahr für Menschen: keine
– Impfung: ja
• Katzenschnupfen
– Virus: Herpes-,Calici-oder Reovirus; aber auch Mycoplasmen und Chlamydien
(Zwischenformen zwischen Viren und Bakterien)
– Ansteckung auf andere Katzen: ja (Tröpfcheninfektion)
– Gefahr für Menschen: keine
– Impfung:ja
Bei allen Katzenkrankheiten gilt, dass sie regelmäßig durch Impfung vermieden werden sollten, da sie nicht nur hoch ansteckende und tödlche Krankheiten sind (außer – schnelles Behandeln vorausgesetzt – Katzenschnupfen), sondern auch qual-und schmerzvolle, die meist auch noch langwierig sind!
aus dem Katzen-Lexikon, der freien Wissensdatenbank
Samstag, 27. Januar 2007
Die Kastration einer Katze ist die einfachste und sicherste Methode gegen ungewollte Katzenbabies. Die Kastration eines Katers, wenn er in der Wohnung gehalten wird, ist eher unerlässlich. Die Urin-Markierungen eines unkastrierten Katers sind vom Geruch her auf Dauer unerträglich!
Es hält sich leider immer noch das Gerücht, daß eine Katze erst kastriert werden könnte, nachdem sie einmal kleine Katzen gehabt hatte. Diese Behauptung entbehrt jedoch jeglicher Grundlage. Um konsequent ungewollte Schwangerschaften bei Katzen zu verhindern, sollten die Tiere bereits vor Beginn der Geschlechtsreife kastriert werden. Wie haben unsere Angel sofort zum Tierarzt gebracht, nachdem sie sich „rollend“ vor uns hingeschmissen hat , und ich denke wir haben ihr damit viel erspart, aber vor allem auch uns.
Katzen sind sehr fruchtbar und die Nachkommen eines Katzenpaares erreicht schnell mehre Millionen, wenn der Mensch nicht einschreiten würde. Da es auch in Deutschland immer mehr verwilderte Hauskatzen gibt, die z. B. auf leeren Fabrikgeländen hausen, sollte jeder Katzenbesitzer mit diesem Thema verantwortlich umgehen und die Katzen und Kater schnellst möglich kastrieren, wenn sie sich um den Nachwuchs nicht kümmern können. Hinzu kommt, daß durch verwilderte Katzen Infektionskrankheiten wie Leukose oder FIV – Katzenaidssich massenhaft ausbreiten.
Bergriffe Kastration und Sterilisation Die Kastration ist die operative Entfernung der der Hoden bzw. der Eierstöcke. Bei der Katze wird oft auch ein Teil der Gebärmutter oder auch die gesamte Gebärmutter aus dem Bauchraum herausoperiert. Bei der Sterilisation werden lediglich die Samenstränge bzw. die Eileiter durchtrennt und die Tiere sind damit unfruchtbar. Der Vorteil der Kastration liegt genau darin, daß die Tiere nicht nur unfruchtbar sind, sondern auch ihren Fortpflanzungstrieb verlieren. Das typische, oft eher stressige (Bisse, Prügeleien usw.) hormongesteuerte Verhalten wird eingestellt. Somit wird das Zusammenleben der Katzen aggressionsfreier, die Ansteckungsgefahr für Infektionskrankheiten wird geringer und natürlich wird auch unerwünschter Nachwuchs verhindert. Auch für den Menschen hat es einen Vorzug, weil kastrierte Tiere oft eine stärkere Menschenbezogenheit haben und auch die Lebenserwartung für die Tiere steigt. Unkastrierte Kater entlaufen oft bei Einsetzen der Geschlechtsreife, weil sie dem Geruch eines Weibchens folgend oft viele Kilometer zurücklegen. Oftmals enden solche Ausflüge auch unter einem Auto.
Geschlechtsreife der Katzen und Kater Wann werden nun Kater und Katzen geschlechtsreif und wie erkenne ich es, um die Kastration rechtzeitig durchführen zu können ? Katzen werden generell früher geschlechtsreif als Kater. Bei Katzen kann dies im Extremfall schon nach 3 bis 4 Monaten der Fall sein, auch wenn in der Regel eine Katze mit 6 bis 9 Monaten geschlechtsreif wird. Vor allem bei einen Langhaarrassen kann es noch etwas später der Fall sein. Wenn man im Internet nach diesem Thema sucht, findet man Angaben zwischen 3 und 12 Monaten. Unsere kleine Angel (Maine-Coon) wurde mit 8 Monaten geschlechtsreif und lag somit im gutem Mittelfeld . Bei Katern variieren die Angaben zwischen 6 und 13 Monaten.
Vor- und Nachteile der frühen Kastration Ein Nachteil liegt sicherlich darin begründet, daß Katzen und Kater mit 3 bis 6 Monaten oft noch nicht ausgewachsen sind. Dies führt eventuell zu Problemen bei der richtigen Dosierung der Narkose. Auch sind die Geschlechtsteile oft noch sehr klein und die Operation erfordert mehr Geschick. Ein erfahrener Tierarzt kann diese Probleme aber gut in den Griff bekommen. Die Vorteile dagegen überwiegen bei weitem. Die Operation ist meist kürzer, da die Tiere noch kleiner sind, braucht man weniger Narkosemittel, was sich letztendlich auch bei den Kosten niederschlägt. Aber wichtiger sind sicherlich die Vorteile für die Tiere selbst. Die Operation ist oft einfacher, da die Keimdrüsen noch frei liegen und noch nicht von Fettgewebe überlagert sind, dadurch gibt es weniger Komplikationen wie Blutungen. Die Tiere sind meist schneller wieder fit und das Risiko von Gebärmutterkrebs sowie anderen Krebsarten geht gen Null, wenn das Tier nie rollig war.
Auswirkungen einer Frühkastration Früh kastrierte Katzen und Kater werden etwas größer, aber der Unterschied ist oft kaum sichtbar und sicherlich nicht von Nachteil. Der Grund liegt wohl darin, daß das Wachstum mit der Geschlechtsreife hormongesteuert ist. Setzt die Rolligkeit nicht ein, schreitet das Wachstum länger fort. Macht jede Kastration dick? Leider muß man diese Frage oft mit ja beantworten. Die Gefahr besteht für alle kastrierten Katzen und Kater, da ihnen nicht etwa der Jagdtrieb verloren geht, sondern eben der Geschlechtstrieb. Ihnen fehlt also eine Antriebsquelle, sie werden ruhiger und auch bequemer. Somit verbrauchen sie weniger Energie und sie können dick werden, wenn ja wenn der Katzenbesitzer nicht auf das Gewicht achtet. Andererseits is es wohl so, daß Katzen nicht wie Hunde nicht so sehr gesundheitlich unter etwas Übergewicht leiden. Bei unseren beiden Katzen haben wir beides erlebt. Unsere Jeanny ist nach der Kastration etwas dicker geworden, was ihrer Ausstrahlung aber in keinster Weise schadet, während unsere kleine Angel rank und schlank geblieben ist, obwohl wir an der Fütterung nichts geändert haben. Beinflußt die Frühkastration auch das Verhalten der Tiere ? Auch diese Frage muß man mit ja beantworten. Allerdings wird es dem Katzenbesitzer nicht auffallen. Denn durch die Frühkastration wird eher die Verhaltensänderung einer Katze mit einsetzender Geschlechtsreife verhindert. Das heißt die Tiere verändern ihr Verhalten nicht, wie es normalerweise aber der Fall wäre. Die Tiere bleiben meist verschmust, wie sie es immer waren und sie bleiben auch verspielter. Sie werden sich nicht weiter als bisher vom Haus entfernen und sie werden auch weiterhin guten Kontakt zu Artgenossen haben, natürlich nur, wenn sie dies auch vorher schon hatten. Ich denke dies ist weder für die Tiere noch für den Menschen von Nachteil.
Letztendlich kann man nur feststellen, daß eine frühzeitige Kastration keine nennenswerte Nachteile besitzt, dafür aber wirklich nicht zu übersehnde Vorteile.
Donnerstag, 25. Januar 2007
Sie kennt jeder Katzenfreund. Ähnlich wie der Floh, lebt auch sie vom Blut ihres Opfers. Häufig tritt sie in den Spätsommermonaten auf. Die Zecke sitzt auf Sträuchern und Gräsern und wird durch die Wärmeausstrahlung sowie C0-2-haltiger Luft (durch Geruchswahrnehmung) und den verursachten Vibrationen vorbeistreifender Tiere angezogen. Sie lässt sich in das Fell der Katze fallen oder kriecht dorthin. Mit den Beißwerkzeugen bohrt sie sich in die Haut. Zecken können, ebenso wie Flöhe, verschiedenste Krankheitserreger auf die Katze übertragen: neben Borrelien sind dies Ehrlichien (das sind Bakterien) und die Babesien (hierbei handelt es sich um einzellige Blutparasiten). Glücklicherweise sind ernsthafte Ehrlichiose- bzw. Babesiose-Erkrankungsfälle in Deutschland noch sehr selten – doch der "Katzen- und Hundetourismus" stellt hier ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential dar. Die am weitesten verbreitete Zecke in Deutschland ist der sogenannte Holzbock.
Nachdem die Zecke sich auf der Katze eingenistet hat, lässt sie sich noch einige Minuten Zeit. Danach sucht sie einen geeigneten Platz, die Suche kann einige Stunden dauern, bevorzugt werden von ihr warme u. geschützte Bereiche an Brust, Hals und Nacken. Das Andocken braucht deshalb solange, weil es ja möglichst unauffällig passieren soll – die Zecke hat schließlich vor, hier mehrere Tage zu verweilen. Für eine ausreichend große Mahlzeit braucht sie nämlich zwischen vier und 10 Tagen. Damit sie in der Zeit nicht entdeckt wird, bildet sich im Zeckenspeichel gerinnungshemmende Substanzen sowie Stoffe, die entzündungshemmend und lokal betäubend wirken, zudem Materialien, die die Zecke regelrecht in der Haut der Katze verankern.
Letzteres ist auch der Grund dafür, weshalb sich angezogene Zecken so schwer entfernen lassen: deshalb immer mit der Zeckenzange entfernen, auf alte Hausrezepte verzichten!
Symptome:
Wie beim Flohbefall. Stirbt eine Zecke in der Haut ab, kommt es zu schweren Entzündungen.
Therapie:
Entfernen der Zecke mit einer Zeckenzange. Damit ist es sehr simpel, die Zecke vernünftig zu entfernen. Die Kosten liegen bei ca. 3-5 Euro. Entfernen der Zecke: Fasse die Zecke weit vorne am Kopfansatz und ziehe sie mit einem Ruck aus der Haut. Darauf achten, dass der Kopf nicht stecken bleibt, da es sonst zu Entzündungen kommen kann.
Prophylaxe:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine Katze vor (massivem) Zeckenbefall zu schützen. Zum Beispiel: - Durch das Aufbringen von Insektiziden auf ihren Körper (Spot-On)
- oder Kontaktinsektizide als
Pump-Spray
- oder Halsbänder mit
Insektizidbeschichtung
- oder homöopathische bzw.
Naturheilmittel (nur bedingt z.B. Aromaöle, die aber meist nicht gut von
der Katze vertragen werden)
- und natürlich das
regelmäßige gründliche Absuchen des Katzenfells
Quelle
Samstag, 20. Januar 2007
Der Katzenfloh (Ektoparasiten) (Ctenocephalides felis) ist ein parasitierendes Insekt der Ordnung der Flöhe (Siphonaptera). Er ist 1,5 bis 3 mm lang und braun bis rot-braun gefärbt. Der Katzenfloh hält sich auf oder in der Nähe der Lagerstätten von Katzen auf, kann aber auch vorübergehend auf den Menschen oder andere Tiere übergehen. Im Frühsommer erwachen die Flöhe aus dem Winterschlaf und entwickeln sich über Ei-, Larven- und Puppenstadium zu geschlechtsreifen Flöhen. Sie trinken das Blut der Katze und verkriechen sich anschließend in der unmittelbaren Umgebung wie den Schlafplätzen der Katzen um Eier abzulegen. Befruchtete Weibchen legen bis zu 50 Eier in die direkte Umgebung der Schlafstätten ihrer Wirtstiere ab. Nach 4 bis 5 Tagen schlüpfen die Larven und benötigen dann bald ein Wirtstier. Nur knapp 1% der Flöhe sitzen auf dem Tier, während die anderen sich in der meist nicht behandelten Umgebung aufhalten. Die Haut wird durch die Flohbisse verletzt und der Flohspeichel kann Entzündungen und allergische Reaktionen hervorrufen. Die Folge sind stark juckende Pusteln und Hautveränderungen, Allergien und bei sehr stark befallenen Katzen auch Blutarmut.
Wie erkenne ich einen Flohbefall:
Wenn sich Ihre Katze häufiger kratzt, manchmal auch plötzlich aus dem Schlaf aufschreckt und sich hektisch ins Fell beißt, sollten sie das Fell und die Haut kontrollieren. Meist erkennt man auf der Haut bereits vereinzelte rötlich gefärbte und oft vorgewölbte Flohstiche, die häufig in einer Reihe liegen. Bei dunklem Fell fallen evtl. die hellen Eier auf, bei hellem Fell kann der dunkelbraune Flohkot zu sehen sein. Halten Sie Ihre Katze über ein helles Waschbecken oder ein weißes, feuchtes Tuch, rubbeln sie ihr Fell kräftig mit und gegen den Strich. Finden Sie danach Flohkot (kleine dunkle Punkte, die bei Kontakt mit Wasser rote Flecken hinterlassen) dann können Sie sicher sein, dass Ihre Katze Flöhe besitzt.
Wie bekämpfe ich Flöhe bei meiner Katze:
Hierzu zitiere ich eine Breicht des BUNDESVERBAND PRAKTISCHER TIERÄRZTE e.V.
Flohzirkus
Ein Floh im Fell! Das kann dem gepflegtesten Hund, der edelsten Katze passieren. Wird er gleich entdeckt und eliminiert, ist das Problem gebannt. Oft aber entwickelt sich nur all zu rasch ein wahrer Flohzirkus, der für Tier und Mensch zur Plage wird.
Mit Flohhalsband, Spray, Puder oder Shampoo wird dann emsig an der Fellfront gekämpft, doch nicht immer wollen die Lästlinge weichen. Nur zum Teil liegt dies daran, daß sich resistente Flohstämme von bestimmten chemischen Keulen nicht mehr erschlagen lassen. Oft ist die gewählte Zubereitung für das betreffende Tier nicht geeignet oder sie wird nicht im vorgeschriebenen Zeitabstand angewandt. Wichtig ist, daß das Präparat jede Körperstelle erreicht. Mit Tropflösungen, deren Wirkstoff über den Blutweg in der gesamten Haut verteilt wird, ist dies gerade bei langhaarigen und großen Fellgenossen zuverlässiger zu erreichen als mit Sprays oder Puder. Ein wesentlicher Aspekt erfolgreicher Flohbekämpfung ist die Einbeziehung der Tierumgebung. Flöhe sind temporäre Parasiten, die sich nur zur Blutmahlzeit auf dem Wirt einfinden. Rund 90 Prozent der erwachsenen Flöhe und ihrer Brut halten sich in Bodenritzen, Teppichen und je nach Erziehungsprinzip auch in den Betten der Tierbesitzer auf. Werden sie dort nicht zuverlässig ausgerottet, kommt es zu ständigem Neubefall, der jede Flohbekämpfung am Tier zur Makulatur werden läßt.
Das Bodenreservoir kann mit Insektenvernichtern in Form von Umgebungssprays und Raumverneblern bekämpft werden. Viele Präparate können jedoch nur die ausgewachsenen Flöhe erreichen und lassen ihre Brut unbehelligt. Sie müssen daher in regelmäßigen Abständen angewandt werden, um die nachwachsenden Flohgenerationen abzutöten Es wurden deshalb biochemische Wirkstoffe entwickelt, die auch den Entwicklungszyklus der Flohbrut unterbrechen können. Die chemische Behandlung von Wohnräumen sollte grundsätzlich sparsam und gezielt und unter strikter tierärztlicher Anleitung erfolgen. An der Bodenfront sollte deshalb auch mit intensiven mechanischen Reinigungsverfahren gekämpft werden. Wirkungsvoll ist der tägliche Staubsaugereinsatz, wenn der Staubfangbeutel etwas Flohpuder enthält und häufig gewechselt wird. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Stammliegeplätze von Hund und Katze mit waschbaren Textilien auszulegen und diese in kurzen Abständen zu waschen. Wer ohne chemische Raumbelastung auskommen will, kann nun auch auf eine hormonelle Bekämpfungsstrategie setzen. Den Haustieren wird ein Präparat verfüttert, das sich in deren Blut anreichert. Flohweibchen, die den Wirkstoff mit ihrer Blutmahlzeit aufnehmen, können keine entwicklungsfähigen Eier produzieren. Die Anwendung ist für den Menschen und seine Haustiere völlig nebenwirkungsfrei.
Grundsätzlich sollte nicht vergessen werden, daß ein massiver Flohbefall bei Haustieren meist auch eine Bandwurminfektion nach sich zieht. Infizierte Flöhe übertragen die Bandwurmeier, wenn sie von Hund oder Katze zerbissen und abgeschluckt werden. Der Tierarzt kann die Bandwurminfektion im Kot nachweisen und gezielt behandeln.
Antiparasitikum gegen Flöhe – ADVANTAGE 40 f. Katzen
Injektionssuspension zur Flohbekämpfung – PROGRAM Suspension 133 mg
FRONTLINE Spot – Arzneimittel gegen Flöhe, Zecken, Haarlinge
 | Autos:Christine Klinka
Manufacturer:Müller Rüschlikon
Released:Mai 2003
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Samstag, 20. Januar 2007
Pflanzen und Blumen in Wohnung und Garten sind in den meisten Haushalten unverzichtbares Dekor. Leider vergessen viele Katzenbesitzer dabei aber, daß sie für unsere kleinen "Familienmitglieder" oft äußerst giftig sind und sogar zum Tode führen können. Jeder Katzenbesitzer weiß, wie neugierig ihre kleinen Lieblinge sein können, und daß sie alles erst einmal anknabbern müssen. Hat Ihre Katze keine Möglichkeit an Katzengras zu knabbern, kann es auch passieren, daß sie sich an andere Pflanzen heranmacht. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Pflanzen giftig und welche ungefährlich für die Katze sind.
Dabei gibt es Pflanzen, die grundsätzlich giftig sind, wie Lilien und es gibt Pflanzen, bei denen nur Teile wie Blätter, Samen, Wurzeln oder Knollen gefährlich werden können. Falls man es doch nicht vermeiden kann, solche Pflanzen in der der Wohnung zu haben (wenn man sie z.B. geschenkt bekommt, sollte man sie wenigstens außer Reichweite stellen).
Nun kann es natürlich passieren (gerade bei Freiläufern), daß die Katze doch einmal eine gifte Pflanze anknabbert. Symptome für eine Vergiftung sind: Erbrechen , Durchfall , Krämpfe, Speicheln, Zittern, Gleichgewichtsstörungen , Atemnot, Bewusstlosigkeit , Nickhautvorfall. In diesem Fall sollte man schnellstmöglich den Tierarzt aufsuchen. Dabei kann es natürlich nur hilfreich sein, zu wissen, um welche gifte Pflanze es sich handelt.
Die wichtigsten giftigen Pflanzen in alphabetischer Reihenfolge:
(Info:Viele Pflanzen haben mehrere Bezeichnungen bzw. Namen, daher Wiederholungen möglich!)
Ackerveilchen
Adonisröschen
Adventsstern
Alpenveilchen
Agave
Aglaonema
Aloe
Amaryllis
Ampelkraut
Anemonen
Anthurien
Aprikose(Kerne)
Aronstab
Asparagus
Alokasie
Azaleen | Bärenklau
Begonien
Berberitze
Berglorbeer
Besenginster
Bittersüßer Nachtschatten
Blutblume
Bogenhanf
Bootspflanze
Browallie
Bromelie
Brunfelsie
Buchsbaum
Buntblatt
Buntnessel
Blaustern
Blauregen
Breitblättrige Kalmie
Bilsenkraut
Bohnen
Brennender Busch | Calla
Chlivia
Christrosen
Christusdorn
Chrysanthemen
Clematis
Cotyledon
Dieffenbachie/Diefenbachia
Dipladenie
Dolden-bzw.Scheinrebe
Eberesche
Edelweiß
Einblatt
Efeu
Efeutute
Eiben
Eisenhut
Enzian
Engelstrompete | Farne
Fatsia japonica
Feldstiefmütterchen
Fensterblatt
Feuerdorn
Fingerhut
Flamingoblume
Flammendes Käthchen
Fleißiges Lieschen
Frauen-bzw.Venusschuh (Orchidee)
Fuchsschwanz | Geißblatt
Geranien
Gilbkraut (Ginster)
Ginster
Giftwacholder
Glanzkölbchen
Glyzinien
Goldregen
Goldtrompete
Grünlilie
Gummibaum | Hahnenfußgewächse
Hammerstrauch
Hartriegel
Heckenkirsche
Herbstzeitlose
Herkuleskraut
Hortensien
Hyazinthen
Heliotrop
Hortensien
Hibiskus
Iris | Kaffeebaum
Kaiserwinde
Kakteen
Kalla
Kanonierblume
Kastanien
Katzen-bzw. Hundepetersilie
Katzenschwanz (Nesselschön)
Kermesbeere
Kornrade
Kreuzdorn
Kreuzkraut
Krokus
Kroton
Klematis
Kolbenfaden
Klivie
Korallenstrauch
Korallenbeere
Katzenschwanz
Krausblättriger Nachtschatten | Lanzenrosette (Bromelie)
Lebensbaum
Leberblümchen
Liguster
Lilien
Löwenzahn
Lorbeer
Lupinen
Madagaskarpalme
Magnolien
Maiglöckchen
Mauerpfeffer
Mistel
Monstera
Nachtschattengewächse
Narzissen
Nelken
Nesselschön
Nieswurz | Oleander
Orchideen
Osterglocken (Narzissen)
Passionsblume
Pfaffenhütchen
Primeln
Prunkwinde
Philodendron
Palmfarn
Petunien
Purpurtute
Raute
Rhododendron
Rittersporn
Ritterstern
Rosmarinheide | Sadebaum (Giftwacholder)
Schefflera
Schierling
Schlafmohn
Schneeball
Schneebeere
Schneeglöckchen
Schwertlilien (Iris)
Scilla
Seidelbast
Stechapfel
Stechpalme (Christusdorn)
Steinklee
Steinröschen
Stephanskraut
Storchschnabel (Geranie)
Strahlenaralie (Schefflera)
Spindelbaum
Springkraut(Fleißiges Lieschen)
Sumach
Silberblatt
Sternjasmin | Tabakpflanzen
Thuja
Tollkirsche
Tomatenpflanzen
Tränendes Herz
Trichterwinde (Kaiserwinde)
Tulpen
Usambaraveilchen
Vanilleblume (Heliotrop) | Wacholder
Waldmeister
Waldrebe
Wandelröschen
Wasserranke (Ampelkraut)
Wasserstrauch (Hortensie)
Weihnachtsstern
Weinraute
Weißdorn
Wicken
Wunderstrauch (Kroton)
Wunderblume
Wurmfarn
Zwiebelgewächse
Zypressen
Zierhopfen
Zierspargel
Zierpaprika
Zierpfeffer
Zimmerahorn
Zimmerlinde
Zwergpfeffer
Zwergmispel |
 | Autor:Lutz Roth, Max Daunderer, Kurt Kormann
Manufacturer:Nikol Verlagsges.
Released:September 2006
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Donnerstag, 18. Januar 2007
FiV steht für das Feline Immundefizienz-Virus, also felines Immunschwächevirus. Da die Krankheit Ähnlichkeiten mit der Aids-Erkrankung bei Menschen hat, wird sie auch oft als “Katzen-Aids” bezeichnet. Die Symptome von FIV ähneln auch der Leukose (FeLV), daher ist es oft schwierig genau zu diagnostizieren, um welche der beiden Krankheiten es sich nun handelt, daher müssen genaue Laboruntersuchungen durchgeführt werden.
Zu dem Virus:
Wie oben angegeben handelt es sich hierbei um den Felinen Immunschwächevirus, der wohl eine Mutation des Leukosevirus ist. Der Virus wird von Katze zu Katze übertragen, allerdings ist die Übertragung über Futterschüsseln oder Katzentoiletten sehr unwahrscheinlich, sondern wird über blutige Verletzungen übertragen (z.B. Biss). Das Virus greift die Abwehrzellen des Körpers an und zerstört sie, daher ist der Körper schutz-und hilflos anderen Viren, Bakterien, etc. ausgeliefert.
Inkubationszeit:
Ebenso wie bei FIP ist die Inkubationszeit sehr unterschiedlich. Sie kann Monate betragen, aber auch mehrere Jahre.
Symptome:
Wie bei allen Viruserkrankungen sind auch hier die Symptome sehr vielfältig und können variieren. Die Schleimhäute sind betroffen ebenso wie der Magen-Darm-Trakt. Unter anderem können folgende Symptome auftreten: Katzenschnupfen, Augenerkrankungen (vorwiegend Bindehautentzündung), Nasenausfluß, Veränderungen der Mundschleimhaut (Zahnfleischentzündungen), Durchfall, Erbrechen, Blasenentzündungen, bei trächtigen Tieren kommt es zu Fehl-oder Totgeburten. Wurm-und Flohbefall können als Begleiterscheinung/en auftreten. Das heißt also, die betroffene Katze kränkelt vor sich hin.
Folgen:
Auf Grund des sehr stark beeinträchtigten Immunsystems wird der sowieso schon schwache Katzenorganismus durch viele weitere Sekundärinfektionen noch zusätzlich geschwächt. Jede kleinste Erkrankung kann hier schon tödlich sein. Der Organismus ist also anderen Viren oder Bakterien schutzlos ausgeliefert. Daher wird die Katze auch zusätzlich hier therapiert. Erkrankte Katzen können noch sehr lange sehr glücklich und schmerzfrei leben, daher ist eine Einschläferung auf Grund eines positiven Befundes meist nicht nötig. Sollte sich aber nach gewisser Zeit herauskristallisieren, dass es für die erkrankte Katze keine Hoffnung mehr gibt und die Katze sich quält, sollte man so verantwortungs-und respektvoll handeln und das Tier von weiteren Leiden erlösen.
Behandlung:
Leider gibt es für FIV noch keine wirksamen und erfolgreichen Behandlungsmethoden. Die Veterinärmedizin forscht derzeit, ob es mit Präparaten der Humanmedizin gegen HIV auch Erfolge bei FIV gibt. Hauptsächlich aber werden die Sekundärinfektionen behandelt, da sie sehr schnell tödlich enden können, d.h. das Immunsystem wird gestärkt und ggfs. auftretende Infektionen behandelt.
Diagnose:
Auch FIV hat typische Symptome anderer Viruserkrankungen oder “banaler” Erkrankungen, wie eben beispielsweise Durchfall oder Erbrechen. FIV wird oft mit Leukose verwechselt, daher gibt nur eine Blutuntersuchung ein klares und eindeutiges Ergebnis. Aber auch wenn es sich um ein positives Ergebnis handelt, heißt das nicht, dass die Katze bald sterben wird oder eingeschläfert werden muss. Sie kann, trotz der Erkrankung, noch sehr lange sehr glücklich und schmerzfrei leben. Erst wenn es zur Qual wird, sollte man diesen Schritt gehen.
Vorbeugung:
Es gibt keine Vorbeugung gegen FIV! Nach einem Impfstoff wird derzeit noch geforscht!
aus dem Katzen-Lexikon, der freien Wissensdatenbank
 | Autor:Michael Hartmann, Thomas Steidl
Manufacturer:Oertel + Spärer
Released:Oktober 2001
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Samstag, 13. Januar 2007
Das Feline Leukämie-Virus (FeLV), besser bekannt als Leukose, gehört zu den Infektionskrankheiten und wird durch einen Retrovirus verursacht. Die Ausbreitung der Krankheit ist mittlerweile erschreckend, denn sie ist weltweit sehr häufig vertreten. Laut diverser Statistiken kann man hier schon von einer Epidemie sprechen. Leukose verläuft meist tödlich. Sehr hohe Ansteckungsgefahr!
Zu dem Virus:
Wie oben schon erwähnt wird Leukose von einem Retrovirus verursacht. Nach Eintritt dieses Virus kann es Tage-Jahre betragen, bis man erste Symptome feststellen kann. Genau das ist es, was diesen Erreger so gefährlich macht, denn ansteckend ist er auch dann, wenn die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist, d.h. der Virus kann praktisch “in aller Seelenruhe” auf andere Katzen übertragen werden. ́Der Retrovirus überträgt sich vielseitig, z.B. durch Speichel, Nasensekrete und Urin und wird damit zu einer hohen Ansteckungsgefahr für andere Katzen. Damit sind gemeinsame Futter-und Wasserschüsseln und Katzentoiletten die Orte, an denen der Virus übertragen werden kann. Auch trächtige Mütter übertragen den Virus auf ihre ungeborenen Kitten über den Mutterkuchen.
Inkubationszeit:
Die Inkubationszeit ist sehr unterschiedlich. Bei einigen Katzen können schon wenige Tage nach der Ansteckung die ersten Symptome auftreten, bei anderen Tieren dauert es Wochen, Monate oder Jahre.
Symptome:
Die Symptome sind, wie bei allen Infektionskrankheiten, sehr vielschichtig und uncharakteristisch. Man kann hier eher von Kränkeln der betroffenen Katze sprechen, da das ganze Immunsystem geschwächt ist und somit jedwede banale Erkrankung, die das Immunsystem normalerweise selbst in den Griff bekommt, auftreten kann (daher “Kränkeln”). Einige der Symptome jedoch sind z.B. Appetitlosigkeit, Wasserverweigerung, erhöhte Körpertemperatur bis Fieber, Durchfall, Erbrechen, Atembeschwerden, wunde Ballen, Tumore, Anämie, Nervenstörungen, Abmagerung, chronische Infektionen aller Art. Auf Grund der stark geschwächten Immunabwehr haben auch viele andere lebensgefährliche Infektionen die Möglichkeit Einzug in die Katze zu gewinnen; wie beispielsweise FIP oder auch Katzenschnupfen.
Folgen:
Die Folgen liegen praktisch auf der Hand. Das betroffene Tier kränkelt vor sich hin, leidet ggfs.an Schmerzen. Es besteht Austrocknungsgefahr! Meist endet so eine Erkrankung tödlich. Viele “Banalinfektionen” wie Durchfall, Erbrechen, Niesen treten durch die geschwächte Immunabwehr auf und lassen sich schwer als eine Leukose diagnostizieren.
Diagnose:
Leukose ist schwer diagnostizierbar: Zwar haben Tierärzte die Möglichkeit mehrere Tests auf die Erkrankung durchzuführen, allerdings ist das Virus nahezu kaum zu erkennen. Es ist erst dann erkennbar, wenn es sich direkt im Blut aufhält, also dort zirkuliert. Meistens jedoch ist es so, dass sich das Virus in einem Organ “versteckt”, wodurch der Bluttest negativ ausfallen kann,d.h. also ein negatives Testergebnis gibt keine Garantie auf die Nicht-Erkrankung. Anhand der Symptome kann der behandelnde Tierarzt meist also nur den Verdacht auf Leukose äußern.
Behandlung:
Zum einen kommt es darauf an, welches Organ denn nun betroffen ist, denn genau dieses muss behandelt werden. Es werden außerdem nicht nur die auftretenden Symptome behandelt, sondern auch das Immunsystem gestärkt. Neben der spezifischen (“normalen”)Abwehr muss auch die unspezifische Abwehr (Paramunität) gestärkt werden. Diese bekämpft im Körper alle Keime, die eine Katze erkranken lassen können. Mittlerweile gibt es sogar ein Medikament, was diese Abwehr unterstützt und damit vielversprechend in der Wirkung ist (in der Humanmedizin wird es bei der Krebsbehandlung eingesetzt). Zwar ist es keine Garantie und auch kein Wunder-Allheilmittel, aber ein Versuch ist es wert! Das heißt also, dass, wie bei anderen Infektionskrankheiten auch, das Immunsystem den Kampf gegen das Virus alleine aufnehmen muss. Der Tierarzt kann lediglich das Immunsystem bei seinem Kampf gegen den Virus unterstützen; mehr jedoch leider (noch) nicht. Auch der Tierhalter ist hier aufgerufen aktiv mitzuhelfen und die Katze zu unterstützen. Wie immer sind viel Liebe und Pflege das A und O einer Katze eventuell verloren gegangen Lebensmut wiederzugeben, was ihr in ihrer inneren Schlacht helfen kann. Will oder kann die Katze nicht fressen muss der Katzenbesitzer nachhelfen, am besten mit weicher Nahrung (Brei, Püriertes, etc.). Auch muss für eine gute Flüssigkeitsaufnahme gesorgt werden. Das Putzen des Fells muss ebenfalls der Halter übernehmen, wenn die Katze für ihre Fellpflege zu geschwächt ist. Die Fellpflege ist für eine Katze sehr wichtig und tut ihr gut. Aktive Mithilfe in allen notwendigen Bereichen ist also gefragt!
Vorbeugung:
Zum Glück gibt es eine Impfung gegen Leukose, die man auch regelmäßig durchführen lassen sollte. Bei der Erstimpfung sollte die Katze mind. 8 Wochen und sollte gesund sein (parasitenfrei, krankheitsfrei). Natürlich wirkt die Impfung nur dann, wenn die Katze den Virus nicht schon in sich trägt. Die Wirkung ist zwar, an der als bei FIP nicht schädlich, aber wirkungslos. Nach der Erstimpfung mit ca.8 Wochen wird nach 3-4 Wochen die Impfung wiederholt. Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen und die Impfung erfolgt nun regelmäßig jedes Jahr.
aus dem Katzen-Lexikon, der freien Wissensdatenbank
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Samstag, 13. Januar 2007
FiP (Feline infektiöse Peritonitis) ist erst seit ca. 50 Jahren bekannt, da sie damals das erste Mal ausbrach und bedeutet “ansteckende Bauchfellentzündung”. Es handelt sich hierbei um eine Viruserkrankung. FiP ist eine sehr rätselhafte und immer tödlich endende Krankheit. Man unterscheidet sie in zwei unterschiedliche Verlaufsformen.
Zum einen gibt es die “feuchte bzw. nasse Verlaufsform” (häufigste Verlaufsform), zum anderen die “trockene Verlaufsform”. Beide unterscheiden sich in ihrem Verlauf und ihren erkennbaren Merkmalen.
Zu dem Virus:
Bei dem Virus handelt es sich um einen Corona-Virus. Diesen hat fast jede Katze im Körper und er ist auch in seiner ursprünglichen Form ungefährlich, aber leider kann er mutieren, was auch meist zum Ausbruch der Erkrankung führt. Daher ist eine Heilung leider auch nicht möglich, da es sich (ähnlich wie beim Grippevirus) eben um einen mutierenden Virus handelt, d.h. er verändert sich stetig. Und wie soll man einen Virus bekämpfen, der sich ständig verändert? FiP ist sehr ansteckend und wird von Katze zu Katze übertragen, aber auch über Gegenstände, mit denen ein infiziertes Tier in Berührung gekommen ist.
Inkubationszeit:
Die Inkubationszeit ist sehr unterschiedlich. Manche Katzen erkranken nie daran, obwohl sie den (mutierten) Virus in sich tragen. Erst wenn Symptome sichtbar werden, kann man vom Ausbruch der Krankheit sprechen. Die Inkubationszeit kann also wenige Tage bis mehrere Jahre bis nie betragen. Das Zusammenspiel vieler Faktoren kann eine Erkrankung begünstigen: Die Mutation des “normalen“Corona-Virus in den FiP-Virus und das darauffolgende Zusammenspiel der Viruszellen mit Antikörpern. Stress ist der häufigste Auslöser einer Fip-Erkrankung (vor allem in großen Zucht-oder Gruppenverbänden (auch Tierheim), bei Ausstellungen oder stressigem Besitzer-oder Wohnungswechsel).
Symptome bei der “nassen Verlaufsform”:
Die Symptome der felinen infektiösen Peritonitis sind vielfältig und daher auch oftmals schwer erkennbar. Durch die stark geschwächte Immunabwehr können also viele verschiedene Zusatzinfektionen auftreten, die man anfangs meist gar nicht auf eine FiP-Erkrankung schieben würde. Die häufigsten Symptome jedoch sind hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Atemnot, Erstickungsanfälle, Herz-und Kreislaufstörungen, Apathie, Immunschwäche. Das besondere Merkmal der nassen Verlaufsform ist ein gefüllter, dicker, vorgewölbter Bauch; obwohl das Tier abgemagert ist. In der Bauchhöhle sammeln sich große Mengen gelblicher Flüssigkeit (Bauchwassersucht). Durch diese äußere Erscheinung ist die nasse Verlaufsform meist besser zu diagnostizieren als die trockene. Bei beiden jedoch git, dass die Krankheit schleichend verläuft und letzten Endes meist tödlich ist.
Symptome der “trockenen Verlaufsform”:
Die trockene Verlaufsform von FiP ist schwer diagnostizierbar und wird daher auch meistens nicht erkannt. Die Symptome könnten auf alles mögliche zutreffen. Dazu gehören Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Fieber, Lähmungen, Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen, Apathie, Immunschwäche, Wesensveränderungen, Augenerkrankungen.
Folgen: Durch die geschwächte Immunabwehr, brechen sehr leicht bakterielle Zusatzerkrankungen aus. Auf Grund der Schmerzen sinkt der Lebensmut einer betroffenen Katze fast stündlich. Das Ende dieser Krankheit ist fast immer tödlich, da sie nicht heilbar ist. Man kann sie für den Patienten nur “erträglicher” gestalten und ggfs. den gesunkenen Lebensmut zurückholen, mehr jedoch nicht. Man sollte seiner Katze, wenn die Krankheit schon in einem so weiten Stadium ist, dass es nur noch Qual und künstliche Lebenserhaltung ist, den am Ende sehr qualvollen und schmerzhaften Tod ersparen und sie einschläfern lassen, wenn sich ihr Zustand zunehmend verschlechtert und keine Aussicht auf Erfolg mehr gegeben ist. Was für uns Besitzer meist schwer ist, ist eine Erlösung für die Katze. Das sollte unser letzter Dank an sie sein und unser letzer Liebes-und/oder Freundschaftsbeweis: ein schmerzfreier und schneller Tod.
Behandlung:
Das einzige, was der Tierarzt für eine infizierte und erkrankte Katze tun kann, ist ihre Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Es ist nicht möglich und auch lebensbedrohlich, Immunsystemstärkende Maßnahmen zu ergreifen. Hier muss das Gegenteil erfolgen. Denn erst das Einschalten oder Beschleunigen des Immunsystems macht diese Krankheit so gefährlich und führt zu Verschlimmerung und Tod! Es muss eine Unterdrückung des Immunsystem stattfinden, um weitere Verbindungen zwischen Virus und Antikörpern zu verhindern. Dafür wird meist Kortison verabreicht, was die Symptome in manchen Fällen auflösen kann, was auch der Seele der Katze gut tut.Bei der feuchten Verlaufsform hat der Tierarzt sogar die Möglichkeit die Flüssigkeit in der Bauchhöhle abzusaugen. Allerdings ist das nur eine vorübergehende Hilfe, da sich schon nach kurzer Zeit erneut Flüssigkeit im Bauch ansammelt. Diese Prozedur ist also nur zusätzlicher Stress für die kranke Katze, der Unter allen Umständen jedoch vermieden werden sollte! Am Halter liegt es jetzt, die Freude seines Tieres zu erhalten, intensiv und liebevoll zu pflegen. Die Katze braucht Hilfe bei der Körperpflege, beim Fressen und Trinken. Es sollte an ihrem Aufenthaltsort nicht stressig sein, um eine Verschlimmerung der Krankheit zu verhindern. Meist wird die Nahrung umgestellt (z.B. vom Tierarzt verschriebenes Diätfutter). Also sollten gute Pflege, eine ausgewogene Ernährung, kein Stress und vor allem viel Liebe die “Medikamente” des Halters sein.
Diagnose:
FiP ist leider immer noch nicht eindeutig diagnostizierbar. Bei Verdacht wird eine Blutuntersuchung gemacht und ein sog. “FiP-Titer” erstellt. Dieser gibt das Verhältnis der Antikörper im Blut an. Je höher der Titer, umso wahrscheinlicher ist eine Infektion oder eine Erkrankung. Der normale FiP-Titer liegt zwischen 1:1 und 1:25 (noch im Toleranzbereich). Der Titer gibt lediglich an, ob die Katze Kontakt zu dem Coronavirus hatte. Der Titer sagt aber nicht aus, dass die Katze krank ist oder nicht. Auch sagt er nicht aus, ob die Katze jemals daran erkranken wird. Ein Titer von 1:1000 liegt zwar im sehr hohen Bereich und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Infektion (oder Erkrankung), aber er gibt niemals eine 100%ige Aussage oder Garantie, dass das Tier erkrankt ist oder in der Zukunft daran erkranken wird. Leider werden noch immer zu viele Katzen auf Grund eines Verdachtes eingeschläfert. Ist die Krankheit jedoch nicht quälend für die Katze oder überhaupt am Tier erkennbar ist eine Einschläferung unnötig. Wie gesagt, die Katze kann ein Leben lang ohne Krankheitsausbruch leben und auch dann, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist und weder schmerzhaft noch quälend für das Tier ist. Viele kranke Tiere können noch Jahre lang ein sehr gutes und schönes Leben haben! Daher bitte nicht einfach bloß auf Verdacht einschläfern lassen. Der Titer ist keine Garantie für eine Erkrankung!
Vorbeugung:
Zwar gibt es mittlerweile einen Impfstoff, aber seine Wirkung ist sehr umstritten. Die Impfung wird nasal (in die Nasenlöcher) verabreicht. Ist eine Katze jedoch schon infiziert kann die Impfung sogar den Ausbruch der Krankheit bewirken oder tödlich sein, daher ist eine vorige Blutuntersuchung wichtig! Die Impfung erfolgt frühestens mit der 16.Lebenswoche, nach 3 Wochen wird die Impfung wiederholt. Die Grundimmunisierung ist damit abgeschlossen. Von nun an wird die FiP-Impfung jährlich aufgefrischt.
aus dem Katzen-Lexikon, der freien Wissensdatenbank
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Manufacturer:Kosmos (Franckh-Kosmos)
Released:Oktober 2003
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Freitag, 12. Januar 2007
Hier mal etwas zur Belustigung
Freitag, 12. Januar 2007
Bei Katzenschnupfen (Rhinitis) handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch div. Erreger ausgelöst werden kann. Neben den für den Katzenschnupfen typischen Viren und Zwischenformen von Bakterien und Viren, sind auch Zweiterreger (Bakterien) an dem Krankheitsverlauf beteiligt, da sie diese Viruserkrankung verkomplizieren und verlängern können.
Zu den Erregern:
Zum einen können Viren die Ursache für die Erkrankung sein, wie auch Zwischenformen und Bakterien, die als Zweiterreger maßgeblich an Katzenschnupfen beteiligt sind.Bei den Viren handelt es sich meist um Reo(Rhino)-, Calici-oder Herpesviren, wobei die beiden letzteren die häufigsten Erreger des Katzenschnupfens sind und auch die schwerwiegenderen Erkrankungen hervorrufen. Sie unterscheiden sich zudem in ihrer Lebensdauer: Herpesviren sind nicht sehr widerstandsfähig und gehen außerhalb des Körper nach etwa 12 Stunden zugrunde. Allerdings werden sie im Verlaufe einer Erkrankung durch Nase-,Augen und Mundsekeret über mehrere Wochen hinweg ausgeschieden (schubweise). Die erneute Erkrankung durch einen Herpesvirus geht jedoch schneller von statten und kann schon nach 6 Monaten erneut auftreten.Caliciviren hingegen überleben bis zu 10 Tagen. Erneute Ansteckung durch Caliciviren dauert jedoch etwa 1 Jahr. Sie werden jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg noch ausgeschieden, selbst wenn die Erkrankung selbst nur wenige Tage beträgt.Außerdem können auch Zwischenformen (Zwischenformen zwischen Bakterien und Viren) die Ursache für eine Erkrankung sein, wie beispielsweise Mycoplasmen und Chlamydien (nicht häufig, aber möglich.).Neben diesen zwei Erregerarten gibt es auch noch sog.“Zweiterrger” (Bakterien), die den Krankheitsverlauf noch komplizierter machen und auch begünstigen können. Dazu zählen meist Eiterbakterien wie z.B. Staphylokokken, Streptokokken und Pneumokokken.Abwehrschwächende Faktoren wie beispielsweise Wurmbefall, Ernährungsfehler, Erkältungen; etc.können die Infektion begünstigen, außerdem Stress und andere psychische Belastungen.Ansteckungsgefahr! Der virusbedingte Katzenschnupfen ist für andere Katzen hochansteckend. Übertragen wird der jeweilige Virus von Katze zu Katze (Tröpfchenübertragung), also über Futterschüsseln, Spielzeug, Transportkörbe usw. Der Mensch kann den Erreger ebenfalls mit ins Haus bringen, indem er ihn an Schuhen oder Kleidung trägt (weswegen auch Wohnungskatzen gegen Katzenschnupfen geimpft werden sollten).
Inkubationszeit:
Abhängig vom Erreger, z.B. Caliciviren: 1-3 Tage, Herpesviren: 2-10 Tage. Durchschnittlich kann man sagen, dass die Inkubationszeit knapp 2-7 Tage beträgt.
Symptome:
Anfangs als Entzündung der Schleimhäute zu erkennen, so äußert sich Katzenschnupfen durch Niesen und Nasenausfluss, meist in Verbindung mit Bindehautentzündungen. Sowohl der Nasen-als auch Augenausfluss ist zunächst sehr wässrig und klar (Zeichen einer Viruserkrankung), allerdings verschlechtert sich das Krankheitsbild schon sehr schnell durch Schädigung der Schleimhäute durch Viren. Der Nasenausfluss wird bald eitrig, schleimig und verstopft die Atemwege der betroffenen Katze, wodurch Atemnot entsteht. Eine erkrankte Katze ist zum Atmen durch das Mäulchen gezwungen; wodurch die jeweiligen Erreger auch Einzug in die Mundschleimhaut gewinnen. Folge davon sind Husten und Schluckbeschwerden. Wie bei einem grippalen Infekt bei uns Menschen so fühlen sich auch die Katzen schlapp, sind teilnahmslos, haben weder Hunger noch Durst, hohes Fieber. Ist die Infektion durch einen Herpesvirus verursacht worden, so ist auch die Mundschleimhaut mitbetroffen, was bedeutet, dass sich ggfs.Bläschen an Zunge, Gaumen und Zahnfleisch bilden, wodurch der Katze das Fressen umso mehr zu einer Qual wird. Diese Bläschen vergrößern sich mit der Zeit und platzen auch, wodurch geschwürige Wundflächen entstehen können. Diese Stellen sind zwar nicht sehr groß, sind aber mit enormen Schmerzen verbunden (Speichelfluss). U.U. kann sich die Erkrankung auch von den Bronchien bis hin zur Lunge ausdehnen. Gefahr auf Lungenentzündung! Symptome für die Verschlimmerung sind Husten und “Rasseln”.
Folgen:
Auf Grund von allgemeinem Unwohlsein und Schmerzen trinkt und ißt die Katze nicht. Gefahr der Austrocknung! Folge davon ist Kreislaufversagen; der auch zum Tode führen kann!! Frißt und trinkt die Katze nicht, muss sie zwangsernährt werden. Wird ein Katzenschnupfen nicht behandelt, so kann er sich wie oben beschrieben, zu einer Lungenentzündung verschlimmern. Bei an Katzenschnupfen erkrankten, tragenden Katzenmüttern kommt es meist zu Totgeburten oder Missbildungen der Kitten. Ein unbehandelter Katzenschnupfen kann chronisch werden, was ständige Augenentzündungen, verstopfte Nase, Atembescherden, Stirnhöhlenentzündungen, etc.zur Folge hat. Ist ein Katzenschnupfen erstmal chronisch, so ist er nur noch schwierig zu behandeln! Rechtzeitiges Handeln ist also enorm wichtig, um den Katzenschnupfen rechtzeitig in den Griff zu bekommen.
Diagnose:
Nicht jedes Niesen oder Husten bedeutet direkt eine Erkrankung. Auch eine Bindehautenztündung muss nicht unbedingt mit Katzenschnupfen zu tun haben. Dennoch sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen, wenn die Katze häufiger niest oder hustet oder sich die Augen röten,etc., um die Ursache festzustellen, selbst dann, wenn man der Meinung ist, es handele sich evtl.um eine Bagatelle. Die Diagnose stellt der Tierarzt. Er kann meist sofort erkennen, ob es sich wirklich um eine harmlose Bagatelle handelt oder um eine Erkrankung an Katzenschnupfen. Falls Lebensgefahr besteht, wird der Tierarzt das betroffene Tier auch an eine Tierklinik weiterleiten.
Behandlung:
Der Tierarzt wird die betroffene Katze im Kampf gegen die Viren unterstützen durch Gabe von abwehrstärkenden Medikamenten und Antiobiotika um gefährliche Sekundärinfektionen durch Bakterien zu bekämpfen. Frißt oder trinkt der Patient nicht, so sind zusätzlich Infusionen oder Zwangsernährung erforderlich. Der Katzenhalter selbst kann aktive Mithilfe leisten, indem er besonders jetzt seinem kranken Familienmitglied viel, viel Zuneigung und Pflege schenkt. Viel STreicheln, Kraulen, die vertraute Umgebung begünstigen den Heilungsprozess um ein Vielfaches. Zudem braucht eine an Katzenschnupfen erkrankte Katze viel Wärme um gesund zu werden. Wer keine Fußbodenheizung hat, sollte dem Patienten eine Heizdecke oder eine Wärmflasche zur Verfügung stellen. Möglich ist als Unterstützung auch Rotlicht, allerdings nicht länger als 10 Minuten (zweimal täglich) und auch nur dann, wenn die Katze kein Fieber hat (bitte mit dem Tierarzt absprechen!). Kälte, Windzug, etc.sollten unter allen Umständen vermieden werden. Bei Transporten sollte die Katze in eine Decke eingepackt werden und ggfs. zusätzlich mit einer Wärmeflaxche im Körbchen ausgestattet werden. Zudem liegt es am Besitzer Verkrustungen an Augen und Nase regelmäßig zu säubern und dafür zu sorgen; dass die Nasenlöcher frei bleiben um die Atmung zu erleichtern: Hierfür reicht lauwarmes Wasser. Will man mit Inhalationen arbeiten, so sollte man das vorher mit dem Tierarzt absprechen. Er kann ein geeignetes Präparat verschreiben und die Anwendung indidviduell anpassen. Meist werden Inhalationen mit einem Kamillenaufguss durchgeführt, da viele andere Mittel zu Erstickungen führen können. Um der Katze Futter zuzuführen; so eignen sich Babynahrung, Hühnchenbrühe, etc, die mit einer Plastikspritze direkt In den Mund verabreicht werden. Auch der Tierarzt wird spezielle “Astronautenkost” mitgeben! Bis der Patient wieder von alleine ißt, sollte die Nahrung zugeführt werden.
Vorbeugung:
Es gibt eine Impfung gegen die Haupterreger des Katzenschnupfens, nämlich Calici-und Herpesviren, ggfs.auch gegen Chlamydien. Da, wie oben angegeben, aber auch andere Erreger für Katzenschnupfen verantwortlich sein können, kann es – trotz Impfung – zu einer Erkrankung an Katzenschnupfen kommen, allerdings kommt es dann nur zu milden Verlaufsformen; da gegen die schwerwiegendsten ja geimpft ist. Die erste Impfung gegen Katzenschnupfen erfolgt in der 8.Lebenswoche, nach 3-4Wochen wird die Impfung wiederholt. Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. Von nun an wird jährlich geimpft.
Quelle
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Manufacturer:Enke
Released:Juni 2005
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Freitag, 12. Januar 2007
Die als Katzenseuche bekannte Panleukopenie Parvovirose wird durch Infektion mit dem Parvovirus ausgelöst. Symptome sind Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Austrocknung (Dehydration), einem Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukopenie), hohes Fieber und Appetitlosigkeit. Sollte keine Behandlung vorgenommen werden, so kann der Tod der Katze innerhalb weniger Stunden und Tage eintreten.
Die Übertragung und Ansteckung mit dem Felinen Parvovirus geschieht sowohl durch den direkten körperlichen Kontakt mit anderen infizierten Katzen (und anderen Tieren) als auch durch infizierten Staub und in Form einer Tröpfcheninfektion durch Husten und Niesen sowie durch infizierte Gegenstände.
Eine erfolgreiche Vorbeugung ist die Impfung gegen Katzenseuche, die in der Regeln zu den Standardimfungen von jungen Katzen gehört. Eine Behandlung der Katzenseuche bei bereits bestehender Erkrankung hat nur dann Chancen auf Heilung der Katze, wenn sie rechtzeitig und in einem frühen Stadium der Infektion durchgeführt wird.
Quelle
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Manufacturer:Ulmer (Eugen)
Released:September 2006
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Freitag, 12. Januar 2007
Katzenwitze – Viel Spaß !!
Ein Kätzchen bestellt in einer Bar einen Whisky. “Heute kein Schälchen mit Milch?”, fragt der Barkeeper. Sagt Kätzchen: “Nö, ich will morgen auch mal mit einem Kater aufwachen.”
Hunde haben ein Herrchen oder Frauchen – Katzen ihr Personal.
Der Hund denkt: “Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich.
Sie müssen Götter sein!”
Die Katze denkt: “Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich. Ich muss ein Gott sein!”
Ein Besucher schlendert über eine Katzenausstellung. An einem Stand bleibt er interessiert stehen und fragt den Besitzer: “Was sind denn das für Katzen?” “Siamesen”, lautet die stolze Antwort. “Donnerwetter, sauber getrennt!”
Ein Kater jagt einer ganzen Mäusefamilie hinterher. Im letzten Moment dreht sich der Mäusevater um und ruft “Wau Wau.” Der Kater dreht sofort ab, die Mäuse atmen auf. Da sagt der Mäusevater stolz zu seinen Kindern: “Jetzt habt ihr erlebt, wie wichtig Fremdsprachen sind.”
Die Nachbarin fragt Tim:“Weißt du wo mein Papagei ist?” – “Nein, aber seit gestern kann unsere Katze reden!”
Sitzen drei Mäuse in der Kneipe, sagt die erste:
“Wisst Ihr, wenn ich eine Mausefalle sehe, dann gehe ich da ganz cool ran und schnapp mir den Käse. Wenn dann der Bügel runterknallt, fang ich den mit einem Arm auf und trainiere beim Käse kauen noch ein bisschen meinen Bizeps.”
Sagt die zweite Maus: “Ach, das ist ja noch gar nichts: Wenn ich irgendwo Rattengift sehe, dann hacke ich mir das auf und zieh mir es durch die Nase, das macht mir gar nichts, das törnt mich eher voll an!”
Da steht die dritte Maus wortlos auf und geht Richtung Kneipenausgang. Die anderen beiden rufen hinterher: “Was ist los, wo willst Du denn jetzt hin?” Antwort der dritten Maus: “Ich gehe jetzt nach Hause und vernasche die Katze!”
Zwei Mäuse paaren sich. Danach liegen sie entspannt nebeneinander und der Mäuserich sinniert: “Hoffentlich war das nicht alles für die Katz …”
Katzenfreunde unter sich: “Meine Katze kann ganz allein die Tür aufmachen”. “Na und, meine hat ihren eigenen Haustürschlüssel”
Zwei Männer stehen in Afrikas Steppe plötzlich vor einem Löwen. Zehn Meter entfernt und vor Schreck erstarrt. Da bückt sich der eine und zieht seine Schnürsenkel fester. Der andere lacht und fragt: “Meinst Du, damit läufst Du schneller als der Löwe?” “Das nicht”, sagt der andere, “aber schneller als du!”
So klein und schon’n Bart? wird Kater Mikesch auf der Wiese von einer Kuh angepflaumt. Darauf Mikesch: “So groß und immer noch keinen BH?”
Eine alte Frau sitzt in ihrem Schaukelstuhl auf der Veranda als plötzlich eine gute Fee erscheint. “Du hast drei Wünsche frei”, sagt die Fee zur alten Frau. “Hhm”, grübelt die alte Frau, “als erstes wünsche ich mir, dass ich reich bin.” Die Fee schwingt ihren Zauberstab und schon sitzt die alte Frau in einem Schaukelstuhl aus purem Gold. “Als nächstes wünsche ich mir, jung und schön zu sein.” Die Fee betätigt ihren Zauberstab und schon ist die ehemals alte Frau jung und schön. “Gut”, meint die jetzt junge Schönheit, als ihr alter Kater ihr zwischen den Beinen herumschleicht, “jetzt wünsche ich mir, dass mein lieber Moritz zu einem schönen jungen Mann wird.” Die Fee schwingt ein letztes Mal den Zauberstab und verschwindet. Vor der Frau steht der schönste Mann, den sie jemals erblickt hat. Sie bekommt weiche Knie, als der schöne Jüngling seinen Kopf in ihre Richtung beugt, glaubt sie doch, er würde sie jetzt küssen. Doch stattdessen flüstert er ihr ins Ohr: “Ich habe gewusst, dass es Dir irgendwann einmal leid tun würde, mich kastriert zu haben …”
Der Tierarzt kommt ins Haus, untersucht die Katze und stellt fest: „Trächtig“. „Unmöglich“, protestiert die Frau, „ich halte sie stets an der Leine, wenn ich mit ihr rausgehe“. Da kriecht ein Kater unter dem Sofa hervor. „Und der hier?“ fragt der Arzt. Die Frau schüttelt den Kopf: „Aber das ist doch ihr Bruder“.  |
Manufacturer:Dumont Kalenderverlag
Released:Mai 2007
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Freitag, 12. Januar 2007
Die Maine-Coon-Katze ist eine der größten Rassekatzen, auch bekannt als amerikanische Waldkatze. Die Bewohner von Maine bedachten sie 1985 mit dem Titel „ Nationalkatze“. Die Maine Coon gehört zu den so genannten Halblanghaarkatzen. Vor der Anerkennung als eigenständige Rasse wurde sie auch Gentle Giant („sanfter Riese“), Maine Cat, Maine Shag, Mainies oder Shaggies genannt.
Das Aussehen 
Die Katzen sind großformatig, kräftig und robust. Ihr Körper ist lang gestreckt, mit einem starken Knochenbau und harter Muskulatur und breitem Brustkorb. Sie sind mittelgroß bis groß. Der Kopf ebenfalls mittelgroß und etwas länger als breit mit kantigem Kopfumriß. Der Schwanz ist sehr lang und buschig. Die Augen sind groß und stehen weit auseinander und sind leicht oval. Die Ohren sind wie nicht anders zu erwarten groß und breit im Ansatz, dabei mäßig spitz zulaufend. Dabei besitzen sie die so genannten Luchspinsel, auch wenn diese kein „Muss“ sind. Der Nacken ist vor allem bei Katern stark muskulös. Das Fell ist dicht mit halblangem Deckhaar und mäßigem Unterfell, was die Pflege etwas leichter macht. Es ist kurz an Kopf, Schultern und Beinen. Entlang dem Rücken wird es zu den Seiten hin allmählich länger. Die Hinterbeine tragen lange, volle Pluderhosen (wir sagen bei unserer kleinen Angel immer, sie hat ihr Turnhöschen an). Auch zwischen den Zehen ragen Fellbüschel heraus, die so genannten Schneeschuhe. Diese sollen das Einsinken im Schnee verhindern. Alle Farben sind zulässig, außer Pointerzeichnung, Chocolate, Cinnamon, Lilac und Fawn). Die Augenfarbe ist unabhängig von der Fellfarbe. Eine Maine Coon ist erst mit etwa vier Jahren ausgewachsen. Die männlichen Vertreter dieser Rasse kann von Nasen- bis Schwanzspitze über 1,20 Meter lang und über 12 Kilogramm schwer werden, wobei dies eher die Ausnahme ist. Meist wiegen die Kater 7 bis 9 kg und weibliche Tiere 5 bis 6 kg.
Verhalten
Im Allgemeinen sind Maine-Coon-Katzen verschmußte, unaufdringliche (daran zweifle ich manchmal) Katze, die „majestätisch Distanz waren (majestätisch JA, aber Distanz ? auch daran zweifle ich manchmal). Sie sind meist intelligent und verspielt. Für Katzen sicherlich eher verwundelich lieben sie es auch mit dem Wasser zu spielen. Sie lieben es mit den Pfoten die Wassertropfen eines Wasserhahnes zu fangen. Allerdings sollte man den Wasserhahn nicht voll aufdrehen, das ist dann meist doch den Guten zu viel. Auch spielen sie gern mit dem Wassernapf, oft genug liegen dann dort auch die Spielsachen drin und um den Wassernapf herrscht Überschwemmungsalarm. Sie sind meist sehr geschickt mit ihren Vorderpfoten. So können sie kleine Objekte aufnehmen oder auch diverse Dinge öffnen (also kein Futter zugänglich herumstehen lassen). Auch gibt es Maine Coons, die reine Meisterdiebe sind; sie horten Gegenstände oft an bestimmten versteckten Plätzen (dies konnten wir bei unseren beiden noch nicht feststellen). Viele Maine Coons nehmen ihr Futter mit der Pfote auf und fressen nicht direkt aus dem Futternapf (oja was für eine Sauerrei). Ihre Stimme ist eher leise und hoch, eigentlich nicht der Größe der Tiere angepasst ( auch hier gibt es Ausnahmen, wie unsere Jeanny im Bild zu sehen). Maine Coon Katzen sind aber sehr gesprächig Katzen. Am schönsten finde ich das Gurren, das ich vorher noch nie bei einer anderen Katze wahrgenommen habe. Sie marschieren gurrend durch die Wohnung, manchmal hat man den Eindruck sie führen Selbstgespräche. Als „working cat“ ist die Maine Coon auch ein begabter Jäger. Maine Coon fangen gerne und erfolgreich Mäuse und sogar Ratten, Vögel und Kaninchen (nun darauf können wir gerne verzichten und halten sie auch deshalb lieber als Wohnungskatze). Meist sind Main-Coons sehr gesellig und dulden meist auch andere Katzen in ihrer angestammten Umgebung (Wohnung). Somit ist es meist nicht schwierig auch mehrere Main-Coons gleichzeitig zu halten. Ich halte es sogar für sinnvoll, vor allem wenn man berufstätig ist und die Katzen oft lange allein in der Wohnung bleiben müssen.
Geschichte und Legenden
Die Maine-Coon-Katze stammt, wie nicht anders zu erwarten, aus dem US-Bundesstaat Maine. Maine liegt im aüßersten Nordosten Amerikas. Wahrscheinlich ist er nach der französischen Landschaft Maine benannt, vielleicht ist der Name aber auch eine Kurzform von Mainland (Festland). Über die Herkunft der Maine Coon existieren so manche Geschichten und Mythen. Da das Aussehen Maine-Coon-Katzen stark an einen Waschbären (engl. coon oder racoon) erinnern und die Katze ähnliche Laute (zirpen oder gurren) wie ein junger Waschbär von sich gibt, entstand die Geschichte, daß sie eine Mischung aus Katze und Waschbär ist. Dies ist aber rein biologisch gesehen unmöglich. Die zweite Geschichte klingt einfach zu schön um wahr zu sein. Sie erzählt von Captain Samuel Clought und der Königin Marie. Clought wollte die Königsfamilie mit ihrem Hab und Gut aus Frankreich nach Wiscasset, Maine Antoinette, schmuggeln. Sein Schiff wurde mit Teilen des Hausrates und den sechs angeblich weißen Angorakatzen der Königin beladen. Als die Königsfamilie gefangen genommen wurde, fürchtete Clought um seinen Kopf, segelte los und brachte so die Katzen nach Amerika. Diese sollen dann den Grundstock für die Maine Coon gestellt haben. Auch die Geschichte des Kapitän Thomas Coon ist wohl eher eine Geschichte. Der Kapitän brachte immer langhaarige Katzen mit von Bord. Diese verpaarten sich dann mit den einheimischen Katzen und die daraus entstandenen langhaarigen Katzenbabys nannten die Einheimischen dann liebevoll Coon-Katze. Wahrscheinlich ist die Maine-Coon-Katze aber durch natürliche Selektion entstanden. Im kalten, rauhen Winter in Nordosten Amerikas haben eben nur die stärksten Tiere und angepassten Katzen eine Überlebenschance. Eine weitere Theorie geht davon aus, dass es sich bei den Maine-Coon-Katzen um Nachkommen von Norwegischen Waldkatzen handelt, die um das Jahr 1000 n. Chr. mit dem Wikinger Leif Eriksson als Schiffskatzen nach Neuengland gelangt waren und sich dort vermehrten. Die beiden Rassen sind sich in der Tat sehr ähnlich. Vielleicht haben sie sich aber auch nur ähnlich entwickelt, unter ähnlichen klimatischen Verhältnissen.
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